FAQ

Häufige Fragen

Alles Wichtige zu Routendatenbank, Displays, App und Schnittstellen. Nach Thema filtern oder direkt suchen.

Allgemein

Ja, gerne unterstützen wir euch dabei, eure bestehenden Routendaten in Routes-Manager zu übernehmen. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für einen möglichst einfachen Umstieg.

Ja, sehr gerne. In einer Systemvorführung zeigen wir euch Routes-Manager live und nehmen uns Zeit für alle eure Fragen – von der Routenplanung bis zu App, Webseite und Displays.

Schreibt uns einfach, wir vereinbaren einen Termin, der euch passt.

Die Kosten richten sich nach der Größe und Struktur eurer Kletterhalle – zum Beispiel nach der Anzahl der Kletterlinien sowie den Indoor- und Outdoor-Bereichen. Dabei ist uns wichtig, auch kleineren Hallen eine wirtschaftlich attraktive Lösung anzubieten.

Gerne erstellen wir euch ein faires, auf eure Anforderungen abgestimmtes Angebot.

Ja, Routes-Manager ist vollständig webbasiert und läuft ohne Installation auf Computer, Tablet und Smartphone – im Büro genauso wie direkt an der Wand.

Für eure Gäste gibt es zusätzlich native Apps für iOS und Android.

Routendatenbank

Der Community Grade ist der Schwierigkeitsgrad einer Route, wie ihn die Kletternden selbst einschätzen. Er entsteht aus den Grad-Vorschlägen aller, die die Route bewertet haben.

Der VR-Grad ist der Vorschlag des Routenbau-Teams beim Schrauben. Der Community Grade ergibt sich aus den Bewertungen aller, die die Route geklettert sind, und wird in Echtzeit berechnet.

In der App eurer Halle, in der Routendatenbank und – wenn ihr Routendisplays nutzt – direkt an der Wand, auf Wunsch als Tacho. Der Tacho zeigt, ob die Gäste eine Route leichter oder schwerer einschätzen als den vorgeschlagenen Grad.

Nein. Der VR-Grad des Routenbau-Teams bleibt als Vorschlag bestehen.

Der Community Grade wird daneben angezeigt – so sieht jeder, wie die Gäste die Route einschätzen.

Ja. Routes-Manager erstellt Routenschilder als PDF zum Drucken – in eurem eigenen Design, direkt mit den Daten aus der Routendatenbank.

So könnt ihr auch ohne Routendisplays mit einheitlichen Schildern arbeiten oder Papier und Displays kombinieren.

Bewährt hat sich eine Übergangsphase von einigen Wochen. In dieser Zeit lernen die Gäste die neue Bewertung kennen, und ihr seht, wie gut sie angenommen wird.

Sobald die meisten Bewertungen digital eingehen, können die Zettel auslaufen.

Routendisplays

Indoor bis zu 10 Jahre – ausgelegt auf 7.000 bis 10.000 Aktualisierungen. Outdoor bis zu 5 Jahre.

Die tatsächliche Laufzeit hängt davon ab, wie oft sich die Inhalte ändern. Einen Stromanschluss brauchen die Displays nicht.

Das hängt von Anzahl, Größe und Ausführung der Displays ab. Gerne erstellen wir euch ein Angebot, das zu eurer Halle passt.

Schreibt uns einfach, welche Bereiche ihr ausstatten möchtet.

Die Displays sitzen in einem Rahmen aus ASA mit eingeklebtem Schutzglas aus 2 mm Plexiglas® und werden „trittfest“ montiert.

Den Rahmen gibt es in 13 Farben. Alternativ lassen sich die Displays bündig in die Kletterwand einbauen. Das könnt ihr selbst umsetzen – bei Neubau oder Umbau planen Kletterwandbauer wie Art Rock es auch direkt mit ein.

Manche Hallen bauen sich auch einen eigenen Rahmen, zum Beispiel aus Holz.

Teilweise. Bilder und Werbung für die Infodisplays gestaltet ihr schon jetzt selbstständig.

Das Layout der Routendisplays und der Kursanzeigen richten wir aktuell als Service für euch ein – abgestimmt auf eure Halle.

In der Regel Schwierigkeitsgrad, Griff- bzw. Routenfarbe, Routenname, Sektor oder Linie, Schraubdatum und wer die Route geschraubt hat.

Digitale Routenschilder können zusätzlich eine Vielzahl aktueller Informationen zeigen – etwa den Community Grade (auch als Tacho), die Sterne-Bewertung oder Hinweise wie „neue Route“, „Routenbau“, „Abbau geplant“ oder „Linie gesperrt“.

Nein. Ihr könnt mit einzelnen Wänden oder Sektoren starten und weitere später ergänzen.

Infodisplays

Ja. Infodisplays funktionieren auch eigenständig – Inhalte pflegt ihr dann direkt in Routes-Manager.

Mit der Routendatenbank kommen zusätzlich neue Routen, Routenbau-Hinweise und Sperrungen automatisch dazu.

Bild im Routes-Manager hochladen oder einen Kurs aus Dr. Plano wählen, Displays auswählen – fertig.

Ein Inhalt kann auch auf mehreren Displays gleichzeitig laufen.

Von 2,9″ bis 13,3″ – als 4-Farben-E-Paper oder in Full Color. Eine Übersicht findet ihr oben bei den Formaten.

Das ist in Planung. Sprecht uns gern an, wenn ihr dafür schon konkrete Ideen habt.

E-Paper

E-Paper ist elektronisches Papier: Geladene Farbpigmente bilden das Bild, das Display leuchtet nicht selbst und ist kein Tablet oder Monitor. Es ist blendfrei lesbar, das Bild bleibt ohne Strom stehen, und Energie wird nur beim Bildwechsel gebraucht.

Ausführlich erklärt im Artikel „So funktioniert E-Paper“ unter Wissen.

Ein Bildschirm erzeugt Licht und braucht dauerhaft Strom. E-Paper wirft das Umgebungslicht zurück und braucht nur beim Bildwechsel Energie – das Bild bleibt auch ohne Strom stehen.

Nur, wenn sich der Inhalt ändert. Ein stehendes Bild verbraucht keine Energie, deshalb laufen die Displays mit einer Batterie viele Jahre.

Je nach Display vier Farben (Schwarz, Weiß, Rot, Gelb) oder sechs Farben in Full Color. Bei Full Color entstehen weitere Töne durch ein feines Punktraster.

Nein. Ein Bildwechsel dauert einige Sekunden – E-Paper ist für Standbilder gemacht, also für Infos, Routen und Plakate.

Ja, sogar besonders gut: Je heller die Umgebung, desto besser ist das Bild zu sehen – wie bei bedrucktem Papier.

App

Ja – und das ist bewusst so. Mit einem Konto lässt sich jede Bewertung einer Person zuordnen: Jede Person bewertet eine Route nur einmal, Mehrfach- oder Spaßbewertungen fallen weg.

So entsteht eine verlässliche Datenbasis. Der Community Grade bleibt glaubwürdig – für eure Gäste an der Wand und für euer Routenbau-Team bei der Planung.

Für iOS (App Store) und Android (Google Play).

Rund 4 Wochen. In dieser Zeit passen wir die App individuell an eure Kletterhalle an – mit eurem Namen, Logo und euren Farben.

Danach wird sie im App Store und bei Google Play veröffentlicht.

Ja. Mit ihrem Konto können Gäste Routen auch im Browser bewerten – am Smartphone, Tablet oder Computer.

Die App ist der schnellste Weg, direkt nach dem Klettern. Für Gäste, die keine App installieren möchten, reicht der Browser.

Schnittstellen

Das hängt von der gewünschten Anbindung ab. Meldet euch einfach bei uns – dann finden wir gemeinsam die passende Lösung.

Vieles lässt sich mit wenig Aufwand integrieren.

Ein fertiges Widget gibt es nicht. Eure Webseite holt sich die Routendaten über die Schnittstelle (API) – geliefert werden sie als JSON.

Wie die Daten auf eurer Seite aussehen, bestimmt ihr selbst. Beim Einbau in eure Webseite unterstützen wir euch natürlich gern.

Eine kurze Nachricht an uns genügt: Wir schalten die Übergabe frei und melden euch direkt bei Fight Gravity an. Die Routendaten werden danach automatisch übertragen – ohne doppelte Eingabe.

Ja. Eure Routendaten könnt ihr jederzeit als CSV-Datei exportieren und weiterverarbeiten.

Weitere Daten exportieren wir gerne auf Anfrage.

Alle Daten liegen in Deutschland. Die Routes-Manager-Software – Benutzerkonten, Routendaten, Ticklisten, Kommentare, Wartungsdokumentation sowie Apps und Schnittstellen – läuft bei der webgo GmbH in einem Rechenzentrum in Hamburg. Für die Ansteuerung der Displays nutzen wir Microsoft Azure mit Serverstandort Deutschland.

Alle Verbindungen sind per HTTPS verschlüsselt, und die Daten werden regelmäßig gesichert. Gäste brauchen zum Bewerten ein eigenes Konto; ihre Daten können vollständig gelöscht werden.

Gerne beantworten wir eure Fragen zum Datenschutz auch im Detail.

Wir sind offen für neue Anbindungen. Ihr nutzt ein System, das mit Routes-Manager zusammenarbeiten soll?

Erzählt uns davon – gemeinsam finden wir einen Weg.

Wartung

Eine Wartung ist in etwa 10 bis 15 Sekunden angelegt: Linie und prüfende Person wählen, Checkliste abhaken, fertig. Mängel und getauschtes Material ergänzt ihr bei Bedarf im selben Schritt.

Ja. Die Prüfpunkte der Checkliste legt ihr selbst fest.

Häufige Mängel und Maßnahmen hinterlegt ihr als Vorlage, damit die Erfassung schneller geht.

Jeder Mangel wird als Ticket geführt – von der Erfassung bis „behoben“, mit Einstufung, Maßnahme und Verlauf.

Wird eine neue Wartung für eine Linie mit offenen Mängeln angelegt, weist Routes-Manager darauf hin. Die Übersicht zeigt alle offenen kritischen und unkritischen Mängel.

Ja. Jede Wartung wird zusätzlich als PDF-Protokoll erstellt.

Übersichten lassen sich filtern und als Excel- oder PDF-Datei exportieren.

Eure Frage war nicht dabei?

Schreibt uns – oder vereinbart eine Systemvorführung, in der wir alle Fragen gemeinsam durchgehen.

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